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Der DFB hat im Zuge des Wettskandals vier Spieler für sechs, acht und 14 Monate "wegen unsportlichen Verhaltens" gesperrt. Bei Tim Hagedorn, eheErmittlungsverfahren gegen Neumann eingestellt
Hagedorn sei vom DFB-Sportgericht auf Antrag des Kontrollausschusses deswegen verurteilt worden, weil "er den Anschein einer Manipulationszusage gegenüber seinem damaligen Mitspieler Patrick Neumann erweckt" hatte. Das gegen Neumann eingeleitete Ermittlungsverfahren wurde ausgesetzt, weil er aktuell keinem Verein im Bereich des DFB angehört. Es wird fortgesetzt, sobald er wieder Mitglied eines Vereins wird.
Bielefeld-Spieler im Fokus
Den Bielefelder Junioren-Spielern konnten nach DFB-Angaben "tatsächliche Manipulationshandlungen" nicht nachgewiesen werden. Ähnlich äußerten sich die Bielefelder: "Der DSC legt großen Wert auf die Tatsache, dass es in keinem der beiden Fälle zu einer Spielmanipulation gekommen ist. Dies wurde in den DFB-Urteilen bestätigt", teilte der Zweitligist mit. Der Klub präzisierte das Geschehen in einer Mitteilung: "In einem Fall sollte ein Spiel des DSC mit zwei Toren Unterschied verloren gehen, welches am Ende von Arminia jedoch gewonnen wurde. Bei der anderen Begegnung war ein Spieler zuvor an einer Absprache beteiligt, jedoch wirkte er anschließend bei dem Spiel nicht mit."
Verfahren noch nicht abgeschlossen
Der DFB-Kontrollausschuss führte in den vergangenen Monaten zahlreiche Vernehmungen von weiteren beschuldigten Spielern und Zeugen durch. Der Abschluss dieser Verfahren hängt jedoch unter anderem von den weiteren Ermittlungsergebnissen der Staatsanwaltschaft Bochum ab, erklärte der DFB.
500 Euro angenommen
Nach "Kicker"-Informationen war der ehemalige Verler Spieler Hagedorn gefragt worden, ob er sich vorstellen könne, für 1000 Euro eine Partie absichtlich zu verlieren. Der Verein hatte ihn und seinen damaligen Verler Kollegen Neumann umgehend suspendiert. Neumann hatte nach Angaben seines Anwalts zugegeben, 500 Euro für manipulierte Spiele angenommen zu haben. Wie Hagedorns Rechtsbeistand Kruphölter erklärte, will sein Mandant wieder Fußballspielen, "aber nur als Hobby". Als Berufstätigkeit wolle der 24-Jährige den Sport nicht mehr ausüben. aliger Spieler des Regionalligisten SC Verl, läuft die Halbjahres-Strafe nach DFB-Angaben in diesen Tagen bereits ab. Hagedorn-Anwalt Andree Kruphölter bestätigte diesen Sachverhalt, den auch das Fachmagazin "Kicker" meldete. Die Namen der drei weiteren Betroffenen - allesamt Junioren-Spieler von Arminia Bielefeld - nannte der DFB wegen des Persönlichkeitsschutzes nicht.